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Frage: Was waren die Gründe für einen Wechsel zum 1.FC Nürnberg

Thorsten Kirschbaum:  Weil ich einfach hier die Chance gesehen habe, wieder zu spielen nach der Zeit beim VfB Stuttgart, ich aus der Region stamme und ich hier ja auch in der Jugend gespielt habe. Meine Eltern wohnen hier in der Nähe und deswegen war es einfach schön für mich, wieder in die Heimat zurückzukehren.

Frage: Als du erfahren hast, dass Nürnberg an einer Verpflichtung von dir interessiert ist, was ging dir da durch den Kopf? Welche Gedanken hattest du da?

Thorsten Kirschbaum: Ich habe mich brutal gefreut! Natürlich war es nicht nur von mir abhängig, weil ich beim VfB Stuttgart noch einen Vertrag für ein Jahr hatte und die mussten sich auch erstmal auf die Ablösesumme einigen. Ich habe einfach gehofft, dass es dann auch zu Stande kommt.

Frage: Was ist für dich und für den 1.FC Nürnberg noch drin in dieser Saison?

Thorsten Kirschbaum: Ich glaube, dass wir noch ein paar Spiele vor uns haben, es sind noch 15 Punkte zu vergeben, da wollen wir einfach so viele wie möglich holen. Vor Allem geht’s jetzt erstmal darum, in den nächsten zwei bis drei Spielen den Abstand nach unten nicht kleiner werden zu lassen, sodass wir nicht in den Abstiegskampf geraten und dafür die Saison vernünftig zu Ende spielen.

Frage: Glaubst du, das Ziel Wiederaufstieg ist mit diesem Kader grundsätzlich möglich oder sind Neuverpflichtungen nötig, um dieses Ziel zu erreichen?

Thorsten Kirschbaum: Da bin ich jetzt der falsche Ansprechpartner, ich finde aber, dass wir eine junge Mannschaft haben und dass wir entwicklungsfähige Spieler haben. Und dass es mit Sicherheit die eine oder andere Entwicklung im nächsten Jahr gibt, die wir dann noch fortführen müssen, aber wie schnell das dann zu einem Aufstieg reichen kann, das wird man dann sehen.

Frage:  Hast du noch Kontakt zu ehemaligen Mitspielern aus Stuttgart?

Thorsten Kirschbaum : Ja, zu vielen.

Frage: Welche denn?

Thorsten Kirschbaum: Zu Christian Gentner zum Beispiel habe ich noch ganz viel Kontakt oder auch Martin Harnik, der jetzt mittlerweile bei Hannover 96 spielt. Aber wir haben da auch so eine Clique, die immer noch eine Whats App-Gruppe hat und regelmäßig im Austausch ist.

Frage: Wie kam es zu deiner Rücken Nummer 26?

Thorsten Kirschbaum:  Die 26 hatte ich schon mal bei einer anderen Profistation und mir gefällt die Nummer eigentlich ganz gut. Als Torhüter hat man natürlich immer gerne die 1, aber die hat natürlich der Rapha, mal gucken, wie es nächstes Jahr aussieht (schmunzelt).

Frage: Wenn bei euch trainingsfrei ist, was machst du dann mit der freien Zeit?

Thorsten Kirschbaum: Ich habe ja zwei Hunde, die nehmen viel Zeit in Anspruch.

Frage: Auf deinen Handschuhen steht Demba drauf. Warum gerade Demba?

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Thorsten Kirschbaum:  Das ist mein großer Hund.

Frage: Gibt es einen Torhüter, den du dir als Vorbild nimmst?

Thorsten Kirschbaum: Als Kind war immer Andreas Köpke mein Vorbild. Und an der Spielweise von Manuel Neuer kann man sich gut orientieren.

Frage: Welches deiner Tausch-Trikots ist für dich persönlich das wertvollste?

Thorsten Kirschbaum: (Überlegt) Das wertvollste…Als Jungspund habe ich mal gegen Robert Enke gespielt und habe mit ihm das Trikot getauscht und das habe ich neulich mal wieder aus dem Schrank geholt – das ist schon etwas ganz Besonderes, glaube ich.

Frage: Wie bist du zum Fußball gekommen?

Thorsten Kirschbaum:  Da war ich etwa drei Jahre alt, da hat mich mein Vater mit auf den Fußballplatz genommen.

Frage: Wann war für dich klar, dass du Fußballer werden willst?

Thorsten Kirschbaum: Als ich in der D-Jugend hier zum 1. FC Nürnberg gewechselt bin.

Frage: Ab wie vielen Jahren, würdest du sagen, ist es gut, mit Fußball anzufangen, um später Profi zu werden so wie du?

Thorsten Kirschbaum: Ich denke so mit sechs, sieben Jahren, wenn die F-Jugend und die Bambinis anfangen, sollte man anfangen.

Frage: Was wäre dein Plan B gewesen, falls es mit der Fußballer-Karriere nicht geklappt hätte?

Thorsten Kirschbaum: Ich wäre sehr gerne Polizist geworden oder Pilot.

Frage: Wer ist bei euch in der Kabine der DJ?

Thorsten Kirschbaum: Dave Bulthuis.

Frage: Und was spielt Bulthuis so für Musik?

Thorsten Kirschbaum: Nur Mist, Techno und so (lacht).

Frage: Mit welchem Verein spielst du am Liebsten bei FIFA?

Thorsten Kirschbaum: Ich spiele eigentlich wenig FIFA, ich spiele eigentlich mehr NBA.

Frage: Hast du dich jemals selbst gegoogelt?

Thorsten Kirschbaum: Ja, bestimmt. Aber das ist schon länger her.

Frage: Was war das Skurrilste, was dabei rausgekommen ist?

Thorsten Kirschbaum: Oh, das weiß ich nicht mehr, nix Schlimmes.

Frage: Bist du auf einem sozialen Netzwerk wie Facebook, Twitter, Instagram vertreten?

Thorsten Kirschbaum: Facebook und Instagram.

Frage: Spielst du ein Instrument?

Thorsten Kirschbaum: Ja, Gitarre.

Frage: Rock oder klassische Gitarre?

Thorsten Kirschbaum: Ich habe beides, eine E-Gitarre und eine normale Gitarre.

Frage: Du hast ja zwei Hunde, wie werden die Runden aufgeteilt, du bist ja als Fußballer oft unterwegs ?

Thorsten Kirschbaum: Morgens laufe meistens ich 40 Minuten und abends läuft meistens meine Frau eine längere Runde und wenn ich natürlich mit Spielen unterwegs bin, dann übernimmt das alles meine Frau.

Frage: Was sind deine vier Lieblings-Songs?

Thorsten Kirschbaum : Oh, alle von Metallica

  1. „The Unforgiven“
  2. „Fade to Black“
  3. „Sad but true“
  4. „Enter Sandman“

Frage: Hast du ein Restaurant, das du gerne besuchst?

Thorsten Kirschbaum: Ja, ich finde Gusto Natural sehr lecker in Laufamholz.

Frage: Was würdest du dir für eine Schlagzeile wünschen, die über dich in der Zeitung steht, wenn du die selbst gestalten und schreiben dürftest?

Thorsten Kirschbaum: Kirschbaum macht ein überragendes Spiel und hält den Club in der Ersten Liga!

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Wir bedanken uns bei Thorsten Kirschbaum für das Interview

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