Er gehört zum 1.FC Nürnberg, wie der Rasen auf dem Trainingsplatz: die Rede ist natürlich von der Nr.1 zwischen den Pfosten des 1.FC Nürnberg, Raphael Schäfer. Mit dem 1.FC Nürnberg gewann er 2007 den DFB Pokal und hat in seiner Zeit beim 1.FC Nürnberg den Club schon vor so mancher Niederlage bewahrt. Wir haben uns für euch mit ihm zum Interview getroffen.

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Frage: Viele deiner Kollegen sind während ihrer Laufbahn ins Ausland gewechselt, ist das noch ein Ziel von dir?

Raphael Schäfer: Nein, definitiv nicht. Das ist meine letzte Saison und von daher ist das auch nie Ziel von mir gewesen, ins Ausland zu wechseln.

Frage: Hast du noch Kontakt zu Ex-Club Spielern?

Raphael Schäfer:  Ja, ich habe zu Pino noch sehr guten Kontakt und Marek Mintal. Und von daher gibt es immer wieder den ein oder anderen, mit dem man losen Kontakt hat. Aber so einen ganz engen Kontakt, dass man sagt, das ist eine echte Freundschaft, ist mit Marek und mit Pino.

Frage:  Welche Saison war für dich bisher die schönste?

Raphael Schäfer: Die Schönste ist immer die, in der du Erfolg hast und das ist natürlich da gewesen, wo wir Pokalsieger geworden sind.

Frage: Jetzt hast du gerade dein Karriereende angesprochen, gibt es die Option auf ein weiteres Jahr ?

Raphael Schäfer: Nein.

Frage: Bleibst du nach deiner Karriere dem Fußball irgendwie erhalten oder kehrst du ihm komplett den Rücken?

Raphael Schäfer: Das werden wir dann sehen. Ich glaube, dass wir hier schon ein paar gute Ideen haben und auch durchgesprochen haben, aber am Ende werden wir dann, sehen was dabei rauskommt.

Frage: Warum hast du dich dafür entschieden, deinen Vertrag beim FCN nochmal zu verlängern?

Raphael Schäfer: Weil ich die Situation sehr spannend fand und auch die Zusammenarbeit hier im Verein viel Spaß macht. Und von daher hat man mir das Angebot vorgelegt, ich habe überlegt und dann auch angenommen.

Frage: Jetzt kommt mit Michael Fuchs ein alter Bekannter zurück zum FCN. Freust du dich schon auf die Zusammenarbeit mit ihm?

Raphael Schäfer:  Ich glaube das „MIX“ für den kompletten Verein eine sehr gute Arbeit leisten wird, weil er ein sehr, sehr  guter Ausbilder ist. Ich glaube, er hat es auch sehr gut bewiesen, auch bei der Frauen-Nationalmannschaft, dass seine Torhüter sehr gut gespielt haben und sehr gut gehalten haben. Er hat auch sehr viel im Frauen -Fußball vorangebracht und wir erhoffen uns, dass es auch hier so passiert.

Frage: Wie sieht dein Tagesablauf an einem Spieltag aus?

Raphael Schäfer: Ganz normal mit Aufstehen, Frühstücken, dann kommt die Besprechung und dann das Spiel. Also es ist nichts Besonderes.

Frage: Gibt es einen Spieler mit dem du gerne mal das Trikot tauschen würdest?

Raphael Schäfer: Nein, ich bin überhaupt kein Trikot -Tauscher. Noch nie gewesen und habe die nie gesammelt und habe nie getauscht. Ich glaube, höchstens mit alten Spielgefährten, mit denen man zusammengespielt hat, dass wir nachher dann getauscht haben. Aber ich könnte mich jetzt nicht erinnern, vielleicht in meiner gesamten Karriere   5 Trikots, die ich irgendwo noch im Schrank rumliegen habe von anderen Spielern.

Frage: Wenn mal kein Spiel oder Training ansteht, was machst du dann mit der freien Zeit?

Raphael Schäfer: Habe ich eigentlich gar nicht, weil ich einer Frau und 3 Kinder habe. Von daher gibt es da immer etwas zu tun:  die Kinder irgendwo hin zu fahren, die sind auch sehr sportbegeistert. Von daher sind da auch sehr viele Termine und dann, wenn ein freier Tag ist, dann steht die Familie an erster Stelle.

Frage: Hast du als Sportler eine spezielle Ernährung?

Raphael Schäfer: Nein

Frage: Gibt es ein Lokal oder ein Restaurant, das du gerne besuchst?

Raphel Schäfer: Ja, aber das verrate ich ja nicht.

Frage: Welche Musik hörst du gerne im Auto oder zuhause?

FAlles kreuz und quer, was im Radio für – sage ich mal jetzt –  für Leute um die 30 gespielt wird.

Frage: Welche Sportart interessiert dich neben dem Fußball noch?

Raphael Schäfer: Aktuell Tennis, weil meine 3 Töchter Tennis spielen. Von daher bin ich da zu Zeit wieder ein bisschen aktiver und beobachte das ein bisschen mehr.

Frage: Spielst du irgendein Instrument?

Raphael Schäfer: Ja, mache ich.

Frage: Welches Instrument spielst du denn?

Raphael Schäfer: Ich spiele Klavier.

Frage: Welche Stücke von welchem Künstler spielst du denn?

Raphael Schäfer: Wir spielen alles kreuz und quer von den klassischen Stücken, die man so lernt bis hin zu ganz modernen Sachen, dass man auch ein bisschen so Sachen versucht zu spielen, die es aktuell gibt. Ich bin jetzt kein Klavierspieler, der hier alle vom Hocker reißt, sondern ich übe.

Frage: Auf dem Platz gibst du deinen Mitspielern lautstark Anweisungen, wer gibt bei euch zuhause den Ton an?

Raphael Schäfer: Der, der meint, gerade den Ton angeben zu müssen. Es ist natürlich so, dass am Ende die Eltern entscheiden, aber es ist schon so, dass die Kinder auch ab und zu mal den Ton angeben möchten.

 

Wir bedanken uns bei Raphael Schäfer für das Interview

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