Das Spiel vom 1.FC Nürnberg gegen Union Berlin war für das Team von Trainer Rene Weiler sehr wichtig. Durch einen Sieg hatten die Nürnberger den Relegationsplatz 3 sicher. Die Berliner hätten sich durch einen Sieg auf Tabellenplatz 6 festsetzen können. Die Ultras der Nürnberger sendeten beim Einlaufen der Mannschaft ein deutliches Treuesignal. Dort wurde ein Transparent hochgehalten mit der Aufschrift „was auch immer passiert, wir lieben dich sowieso“ begleitet von Fahnen schwenken. An diesem Spieltag durfte ein alter Bekannter auf der Ersatzbank Platz nehmen: Alexander Stephan. Er hatte sich bereits in der Saison 2006 bis 2007 die Torwart – Handschuhe für die Profis des 1.FC Nürnberg übergezogen.  Er ersetzte den wegen einer Zerrung ausfallenden Thorsten Kirschbaum. Unter den insgesamt 30.384 Zuschauern fand sich auch der rot gesperrte Dave Bulthuis. Er zeigte sich fannah und stellte sich bei diesem Spiel zu den treuen Fans in die Nordkurve in den Block 9. Der Grund dafür war ein Wunsch der Fans, dass doch der Fan –  Liebling zu ihnen in die Nordkurve kommen sollte. Diesen Wunsch zeigten die Fans über soziale Netzwerke wie Instagram oder Twitter. Die Antwort vom Fan Liebling kam über seine Facebook Seite. Er schrieb kurz und knapp: Ich bin dabei morgen. Aber auch weitere bekannte Gesichter wie Raphael Schäfer (Achilissehnenteilabriss) oder Patrick Erras (Kreuzbandriss), Thorsten Kirschbaum (Muskelzerrung) und Danny Blum (Gelbsperre) fanden sich unter den Zuschauern. Im Lager der Nürnberger wollten alle Spieler wieder einen Dreier einfahren und Rang 3 sichern. Die Ultras zeigten vor dem Spiel durch ein Spruchband ihre Treue zum Verein auf dem stand „was auch immer passiert wir lieben dich sowieso“. Doch die Berliner zeigten sich kämpferisch und keines Wegs bereit, hier kampflos aufzugeben. So erzielten Union gegen gut mitkämpfende Nürnberger in der 3. Minute das Tor durch einen Kopfballtreffer von Adrian Nikci im Zusammenspiel mit Parensen das 0:1.  Und die Berliner kämpften mit viel Elan gegen die Hausherren und schossen in Minute 23 durch Demir Kreilach das 0:2 durch eine Vorarbeit von Bobby   Wood. Die Nürnberger zeigten jetzt, dass sie sich vom Rückstand nicht zurückwerfen ließen und erzielten durch Niclas Füllkrug in Minute 28 ein Tor, das jedoch vom Schiedsrichter wegen eines vermeindlichen Foulspiels des Torschützen aberkannt wurde. Die Hausherren ließen sich nicht zurückwerfen und erarbeiteten sich in Minute 41 wieder eine Torchance durch Füllkrug. Diese wurde vom Berliner Keeper sicher gehalten. So mussten die Hausherren mit einem 0:2 Rückstand in die Pause gehen. In der 2. Halbzeit machten die Nürnberger so weiter wie in den letzen Minute der 1.Hälfte: So schoss Tim Leibod durch eine gute Vorarbeit von Sebastian Kerk das vielumjubelte 1:2 Anschlusstor in der 49 Minute. Die Nürnberger hatten jetzt das Zepter in der Hand und erzielten in Minute 60 durch einen Elfmeter, der von Niclas Fülllkrug verwandelt wurde, das 2:2. Die Nürnberger zeigten jetzt, dass sie das Ding drehen können und erzielten wieder durch Niclas Füllkrug im Zusammenspiel mit Guido Burgstaller das 3:2 in der 67. Minute. Und jetzt drehten die Hausherren richtig auf, Tim Leibold servierte Gudio Burgstaller in Minute die Vorlage für den Treffer zum 4:2.  In Minute 88 wurde Guido Burgstaller durch Eigengewächs Cedric Teuchert ersetzt und dieser zeigt auch gleich was er kann: er legte 2 Minuten später seinem Kollegen Niclas Füllkrug das 5:2 vor. Die 30.384 Zuschauer feuerten ihr Team aus vollem Hals an und konnten in Minute 90+2 das 6:2 durch Even Hovland feiern, der von Tim Leibold bedient worden war. Die Fans waren in Feierlaune und bejubelten ihren 6:2 Sieger. Damit ist jetzt der 3 Platz endgültig in Nürnberger Hand.

Werbeanzeigen